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I. Persönliche Daten
Heinrich Johannes Scholler
Zwengauerweg 5, 81479 München
Tel. privat: 089/79 64 24
Telefon und Fax privat: 089/7 90 02 16
Telefon und Fax Büro: 089/ 33 20 14
Email scholler[at]jura.uni-muenchen.de
Geboren: 1. August 1929 in München/Bayern
Staatsangehörigkeit: deutsch
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder (geb. 1962, 1968, 1970)
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II. Ausbildung
Schulen
1936 - 1940 Volksschule in München
1940 - 1945 Städtisches Realgymnasium, Bad Tölz
1946 - 1948 BliStA, Marburg/Lahn
1948 - 1953 Studium der Rechtswissenschaften, der Orientalistik und der politischen Wissenschaften, LMU München
1953 Paris
Prüfungen
1948 Abitur
1954 Erste Juristische Staatsprüfung
1957 Promotion an der Juristischen Fakultät "magna cum laude" (veröffentlicht)
1958 Zweite Juristische Staatsprüfung, München Note: "Gut", Platzziffer 4
1960 Diplomprüfung an der Hochschule für Politik, München Note: "Sehr gut"; Thema der Arbeit: "Gewissen als Gestalt der Freiheit" (veröffentlicht)
1966 Habilitation an der Juristischen Fakultät der Universität München Thema: "Person und Öffentlichkeit" (veröffentlicht)
1966/67 Lehrbefugnis für Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Rechtsphilosophie
1975 Dipl. sc. pol., Hochschule für Politik, München
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III. Beruflicher Werdegang
1960 - 1966 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof München
1966 - 1970 Regierung von Oberbayern Grundsatzfragen beim Präsidenten, Kommunalreferat und Referendarausbildung
1970 - 1971 Richter am Verwaltungsgericht München
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IV. Akademische Lehre und Forschung
1961 Vorlesungen und Seminare an der Hochschule für Politik
1966 Vorlesungen an der Juristischen Fakultät der LMU München: Staatsrecht, Verwaltungsrecht
1972 - 1975 Vorlesungen an der ehemaligen Haile Selassie Universität, Law Faculty, Addis Abeba
1975 - 1994 Wiederaufnahme der Vorlesungen an der Juristischen Fakultät der LMU
1984 – 1993 Beauftragter für Behindertenfragen an der LMU (Ernennung am 24.1.1984 durch das Präsidialkollegium der Universität München)
1995 – jetzt Vorlesungen und Seminare an der Hochschule für Politik seit 2006 zusammen mit Dr. Stefan Straßmair
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V. Gastprofessuren und Vortragsreisen
1977 - 1978 Paris II, Sorbonne-Panthéon : Rechtsvergleichnedes Afrikanisches Recht
1979 - 1980 Michigan State University, East Lansing and University of Alabama, Tuscaloosa International Center - African Studies und Öffentliches Recht (Fulbright Scholarship)
1981 - 1982 Paris II, Sorbonne-Panthéon
1983 / 86/ 87 Kurzzeitdozentur Central Police College, Taiwan
1987 National University, Law Faculty, Äthiopien
1988 Mara Institut, School of Law and Administration, Shah Alam, Malaysia
1991 Sung Kyun Kwan Universität, Seoul/Korea
1993 Mohammed V-Universität, Rabat/Marokko
1994 Tonghai-Universität, Taiwan
Vortragsreisen
1975 - 1992 Im Rahmen des Goethe-Institutes bzw. DAAD, DFG und Stiftungen
1975 Ostafrika
1979 Tunesien, Algerien, Marokko
1980 West- und Zentralafrika
1981 Japan, Korea, Taiwan
1982 USA, Kanada
1983 Indonesien
1984 Äthiopien, Libanon
1986 Taiwan
1988 Äthiopien, Libanon, Ungarn
1989 und 1991 Ungarn
1992 Japan
seit 1995 Ukraine
seit 1996 Kroatien
seit 1996 Slovenien
seit 1998 V.R. China
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VI. Mitgliedschaften
Mitglied des Vorstandes des Institutes für Politik und öffentliches Recht der Juristischen Fakultät der Uni München von 1975 bis 1994.
Mitglied der Vereinigung Deutscher Staatsrechtslehrer
Mitglied der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie von 1975 bis 1997; seit 1997 Vizepräsident.
Leiter der Unterbezirksgruppe Bayern der IVR (Internationale Vereinigung für Rechtsphilosophie) in München seit 1985
Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft für Afrikanisches Recht, seit 1999 Vizepräsident.
Vorstand der Gesellschaft für Rechtsvergleichung - Sektion IV - Rechtsgeschichte, Orientalistik und Rechtsanthropologie.
Präsident des Rosmini-Institutes, Bozen/Italien.
Ehrenmitglied der Gesellschaft für Verfassungsrecht in Marokko seit 1995
Ehrenamtliches Gründungsmitglied der Mongolischen Gesellschaft für Rechtsvergleichung seit 1997
Ehrenmitglied des Vorstandes des DVBS, Marburg
Mitglied der Kommission für Menschenrechte der World Blind Union
Mitglied des provisorischen Wissenschaftlichen Beirates zur Gründung der deutschsprachigen Universität Budapest (2000);
Seit Mai 2001 Präsident des Istituto Mitteleuropeo e Mediterraneo Di Studi Superiori und Vizepräsident des Rosmini-Institutes (Institut International d'Etudes Européennes "A.Rosmini"); Seit Oktober 2006 Präsident des Instituts
Vorsitzender des Istituto Mitteleuropeo Mediterraneo di Studi Politici Superiori, Udine, Italia
VII. Auszeichnungen und Ehrungen
1980 Juli, Bundesverdienstkreuz
1987 Medaille de la ville de Paris
1990 Festgabe zum 60. Geburtstag, „Rechtsentstehung und Rechtskultur“, Philipps/Wittmann (Hrsg.)
1995 Ehrenmitglied der Gesellschaft für Verfassungsrecht in Marokko
1999 Verleihung der Ehrendoktorwürde (doctor honoris causa) in Ulaan Bator / Mongolei
2000 Festschrift zum 70. Geburtstag, „Recht und Gerechtigkeit“, Chen-Shan Li (Hrsg.), Taiwan
2000 Chen-Shan Li, Human Dignity and Protection of Human Rights (Chinesische Orginalausgabe), Taipe Taiwan 2000; gewidmet zum 70. Geburtstag
2001 "Certificate of Honored Member"
2001 Symposium aus Anlass des 70. Geburtstages (Das Menschenbild im weltweiten Wandel der Grundrechte, Hrsg. Bernd Schünemann, Jörg Paul Müller, Lothar Philipps, Berlin 2002)
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VIII. Tätigkeit in der Entwicklungshilfe
Hanns-Seidel-Stiftung Beratungen, Gesetzesentwürfe, Seminarveranstaltungen in Tunesien, Marokko, Niger, Burkina, Mauretanien und Ägypten.
Friedrich-Ebert-Stiftung Äthiopien
- Organisation von Workshops für Verwaltungsbeamte und Richter, 1972 – 1975 und seit 1991
- Berater der Verfassungskommission, 1997
Hanns-Seidel-Stiftung Mongolei
- Ausbildungsreform für die Rechtsfakultät der National University of Mongolia
- Rechtsberater des Justizministers und des Verfassungsgerichts, 1995-2000
- Organisation von 10 Workshops in der Mongolei zur Verwaltungsrechtsreform
DAAD Taiwan seit 1981
- Workshops beim Justizministerium: Sicherheitsrecht,
- Verwaltungsprozessrecht, Kommunalrecht
Bayerische Staatskanzlei Libanon, 1986/87
IX. Besondere Schwerpunkte
Lehre und Forschung
Dezentralisierung, insbesondere Regionalisierung und kommunale Selbstverwaltung
Schutz der Menschenrechte durch institutionelle Absicherungen (Verfassungs- und Verwaltungsgerichte)
Regionaler Schwerpunkt:
Frankophones und anglophones afrikanisches Recht.
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